Oskar-Grätz-Haus
Das Oskar-Grätz-Haus ist benannt nach dem Diakon Oskar Grätz, der im April 1939 nach Höxter kam. In dieser Zeit beherbergt die Weserstadt zwei Einrichtungen der DIAKONIE. Das 1851 eingeweihte St. Petri Stift und im Bereich der Jugendhilfe die „Innere Mission“. In dieser pädagogisch-diakonischen Einrichtung versuchte sich die Evangelischen Kirchengemeinde Höxter den sozialen Herausforderungen der jeweiligen Zeit, gerade aber während der Kriegszeit von 1939 – 1945, den Wirren und dem Elend der Nachkriegszeit, zu stellen.
Diesen und anderen Aufgaben stellte sich Oskar Grätz.
Nach seinem Ruhestand 1974 war Diakon Grätz noch bis 1983 als Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Höxter tätig.
Das Oskar-Grätz-Haus ist eine Wohneinrichtung für Menschen mit einer psychischen Behinderung. Es ist in Trägerschaft des St.-Petri-Stiftes in Höxter und 1994 behindertengerecht umgebaut worden.
Die Wohneinrichtung des „Oskar-Grätz-Haus“ liegt in Höxter, ca. 400 m vom Stadtkern entfernt östlich der Weser auf dem Petrihof und hat 15 voll- bzw. teilstationäre Plätze.